Partnerhotels sichtbar machen, ohne die eigene Marke zu verwässern

Kooperationen zwischen Häusern und regionalen Erlebnispartnern sind wertvoll — wenn die Gastansprache klar bleibt, wer wofür steht.

Poolbereich eines Hotels im Freien

Arrangements mit Weinprobe, Wanderführung oder Thermenbesuch sind in Rheinland-Pfalz und darüber hinaus üblich. Schwierig wird es, wenn drei Logos und fünf Versprechen auf einer Landingpage landen und der Gast nicht mehr weiß, bei wem er eigentlich bucht.

Gute Kooperationen brauchen eine klare Hauptstimme: Ihr Haus führt, der Partner ergänzt. In der Kampagne steht zuerst der Aufenthalt — dann das Erlebnis. Umgekehrt wirkt es schnell wie ein fremder Flyer auf Ihrer Domain.

Aus Hospitality-Marketing-Sicht helfen feste Bausteine: ein gemeinsamer Absatz, der beide Seiten fair nennt; getrennte Kontaktwege; ein Foto, das den Übergang zeigt (z. B. Abfahrt vom Hotel zur Weinlage), statt zwei isolierte Stockfotos.

Branchenmeldungen zu Destinationskampagnen sind nützlich als Anlass, nicht als Vorlage. Was landesweit funktioniert, muss lokal noch einmal auf Gäste und Kapazitäten geprüft werden. Ein ausgebuchtes Partnererlebnis in der Hochsaison ist kein Gewinn für Ihr Haus.

Wer eine Saisonkampagne plant, sollte Partner früh einbinden — nicht erst, wenn die Texte schon stehen. Sonst entstehen Lücken zwischen dem, was Sie versprechen, und dem, was vor Ort möglich ist.

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